Silke Andrea Schuemmer

Schriftstellerin - Kunsthistorikerin - Journalistin

Silke Andrea Schuemmer, Foto: gezett.de 2019
Foto: Gerald Zörner, gezett.de, Berlin, August 2019

Juli 2019: In der Nr. 35 der Zeitschrift Der Vintage-Flaneur (Königswinter) erschienen meine "Zehn Tipps ... für kultiviertes Reisen".

Vintage-Flaneur 35

Juli 2019: "Kindsmutter" (Story) erschien in der Anthologie Monstrum, hrsg. von Susanne Mathies, Litac Verlag, Zürich, ISBN 978-3-9524849-2-0.

Anthologie Monstrum

Mai 2019: In der Nr. 34 der Zeitschrift Der Vintage-Flaneur (Königswinter) erschienen meine "Zehn Tipps ... für eine gepflegte Konversation".

Vintage-Flaneur 34

April 2019: Zweiter Platz beim 30. Würth-Literaturpreis der Tübinger Poetik-Dozentur! Mit der Geschichte "Borschtsch in Venedig". Die Verleihung ist im Herbst!

Berichte gibt es zum Beispiel auf n-tv, im Börsenblatt, im Kulturradio und in der Süddeutschen.

 

Würth-Literaturpreis

Januar 2019: Ab sofort biete ich neben Hochzeitsreden auch Trauerreden an, siehe die neue Homepage dazu.

trauerrdenberlin.de

Dezember 2018: Im Mini-Konkursbuch, das zum vierzigsten Jubiläum des Konkursbuchverlags Claudia Gehrke feiert, steht mein Beitrag "Brief an die Verlegerin".

Mini-Konkursbuch

 

11. Juli 2018: Franz Spengler schreibt auf den Seiten des Konkursbuch-Verlags über Nixen fischen:
"Einen ganz besonderen Eindruck hinterlassen hat jedoch Silke Andrea Schuemmer, Nixen fischen, nicht, weil ich kurz mental stolperte und überlegte, ob man Nixen nicht mit zwei 'x' schreibt, das 'i' ist ja kurz, und auch nicht, weil ich immer noch nicht nachgefragt habe, wie man eigentlich 'Schuemmer' ausspricht. Sondern weil es Prosa von einer Lyrikerin ist: dicht geschrieben, voller Sprachbilder und enorm direkt mit seiner Stimmung. Es war außerdem das erste Buch, wo ich sofort wissen wollte, wie es sich verkauft hat. Es ist düster und bedrückend, hat magischen Realismus, BDSM-Untertöne, sexuelle, na ja, Töne, und dichte Prosa. 'So was räumt Preise ab, oder?', dachte ich mir. (...) Einige Zeit später kümmerte ich mich dann darum, Rezensionsausschnitte auf die neue Webseite zu bringen, und lande wieder bei Nixen fischen. Diesmal machte ich ein kleines Projekt daraus, dem Buch die Shop-Seite zu geben, die es verdient. Jedes bisschen Macht, das mir mit jenem Passwort gegeben wurde, verwendete ich. Rezensionen, Leseprobe, alles wurde darauf getrimmt, eins zu sagen: 'Dieses Buch ist unangenehm.' Dass ich das wagte, liegt zwar auch daran, dass das Buch schon seinen Verkaufshöhepunkt hinter sich hat, vor allem geht es mir aber darum herauszufinden, ob die Herausforderung der beste Weg ist, Aufmerksamkeit auf Nixen fischen zu lenken: Es ist unangenehm, einprägsam, intensiv und sicher keine 'schöne' Belletristik. Die dichte, geschliffene Prosa ist der Grund, aus dem das Buch gut ist, aber nichts sonst. Wenn das Alleinstellungsmerkmal von einem Buch die erdrückende Atmosphäre ist, dann werden viele Leute das sicherlich nicht kaufen, aber eben auch nicht später bereuen. Dann gibt es aber die Leute, die diese Herausforderung wollen, vielleicht, weil sie gerade keine angenehme, sondern eine intensive Erfahrung suchen, keinen netten Nachmittag, sondern etwas Einprägsames. Und wie soll man wissen, dass Nixen fischen Letzteres ist, wenn ich das den Leuten nicht zeige?"

Konkursbuchverlag

Mai 2018: Sechs Gedichte, "Sechs für Agnes", wurden in der Broschüre Vulkanstein gedruckt, zusammen mit zwanzig Fotos von Objekten von Agnes Voigt und vier Kurzprosatexten von Marcus Jensen. Layout: Ajete Elezaj. Herzlichen Dank an Herausgeber und Initiator Carl-Walter Kottnik.

Hier der Datensatz bei der Münchner Stiftung Lyrik-Kabinett, Artikelnummer L 3054.

 

Privatdruck 'Vulkanstein' (Hamburg 2018)

Lyrik-Kabinett

März 2018: In der Nr. 27 der Zeitschrift Der Vintage-Flaneur (Königswinter) erschienen zwei Artikel von mir: "It's Teatime", über die Kulturgeschichte des klassischen britischen Afternoon Tea, und "10 Tipps für eine wundervolle Vintage-Hochzeit". (Mehr zum Thema Hochzeit auf hoch-zeit.com.)

Vintage-Flaneur 27

Februar 2018: Bin jetzt auch auf Facebook.

Facebook

Oktober 2017: "Lilith und die anderen" (Lyrik) in: Mein heimliches Auge, Band 32, Tübingen, Konkursbuch.

Mein heimliches Auge 32

Juli 2017: Von "37° im Paradies", gelesen von Franziska Pigulla, erstmals als Hörbuch erschienen 2003, gab es jetzt eine Neuauflage als Einzel-Download, sowohl bei Audible als auch bei Weltbild (Schweiz).

37° im Paradies (2017)

22. Juli 2017: Lesung in Aachen (aus Nixen fischen) in der Reihe "Leselust auf dem Lousberg", wie immer auf dem Freiluftgelände mit Blick über die Stadt.

Literaturbüro EMR

Juli 2017: Im Heft Nr. 73 von Am Erker (Münster) erschien die Kritik von Lothar Glauch über Nixen fischen, auch komplett online zu lesen:

"Hatte sich Silke Andrea Schuemmer in Remas Haus (2004) auf eine akkurate Kunstsprache konzentriert, knüpft sie mit ihrem Neuling Nixen fischen die ästhetischen Maschen merklich leichter. Der Kunstbezug ist diesmal ins Thema gewandert: Der Leser wird in die surreale, burleske Welt des Kunsthändlers Seckig entführt. (...) Es ist eine Besonderheit des Werkes, dass Ines selbst kaum charakterisiert wird, obgleich die Story ihrer Perspektive folgt. (...) Ines staunt scheinbar sprachlos über Seckigs perfide-psychologische Verkaufsmethoden. Sie selbst indessen ähnelt all den anderen Raritätensuchern, die bei Seckig ihre ideale Droge finden. Sobald Seckig deren Schwäche erkannt hat, nutzt er diese Kenntnis im Pricing gnadenlos aus. Dass sie unbedingt jene überteuerte Fotografie erstehen möchte, mag rätselhaft wirken. Aus ihr dringt wenig hervor. Dem literarischen Anspruch tut das gut: Hauptfiguren, über die so wenig bekannt wird, sind selten. Ihre Motive bleiben vage, was die Spannung anheizt. (...) Sie sei keine Untergeherin, sondern eine Auftauchende. Im Untergrund des Werkes ruhen tiefere Fragen: Ist Kunst noch etwas Heiliges? Der Verweis auf Höheres, der Entwurf von Utopien scheint überholt. Kunstanthropologen definieren die zeitgenössische Kunst zunehmend als Spielart des Luxus: Sie wird in die Klasse von teuren Genüssen, Drogen, Nervenkitzel und Zerstreuungen sortiert. (...) Nixen fischen hat eine große Bandbreite: das Besondere, die Rarität, das Einzelstück auf der einen, die Überflutung, das Überbordende und Rauschhafte auf der anderen Seite. Stilistisch wie erzählerisch ist Schuemmers Roman aus einem Guss. Der surrealistische Ansatz ist augenfällig: Der Erzählduktus pendelt raffiniert zwischen der Realität und Traumwelten. (...) Nixen fischen - ein Märchen im feuchten Milieu. Eine Erlösungssuche auch. Weil jener feindosierte mystische Akzent wunderbar zu einem modernen Kunstmärchen passt. Während die Figuren nach dem rechten Maß ihres Lebens suchen, hat Schuemmer dieses Gleichmaß in der Anlage des Romans gefunden. Inmitten des Chaos herrscht Ordnung. Herauftauchenswert."

Am Erker 73

Juli 2017: Im Heft Nr. 73 von Am Erker (Münster) erschien ein Gedicht aus dem Zyklus "In der Petrischale wird es früher Tag".

Am Erker 73

Frank Schorneck über Nixen fischen unter culturmag.de, online seit 5. Juli 2017:

"Silke Andrea Schuemmer ist mit der Figur des Knut Seckig ein ungemein schmieriger Bösewicht gelungen, der dennoch eine unangenehme Faszination ausübt. Wer sich noch an die Szene mit dem Pferdekopf und den Aalen aus Grass' Blechtrommel erinnern mag, darf sich vorstellen, wie die Atmosphäre dieser kurzen Sequenz auf rund 200 Seiten ausgedehnt wirkt. (...) Schuemmers Prosa ist salzwassergetränkt, schier unerschöpflich scheint ihr Reservoir maritimer Motive zu sein. Die Lyrikerin Schuemmer, die jedes einzelne Wort auf sein Gewicht prüft, ist auch in ihrer Prosa zu erkennen. Da stehen sirenengleiche Verlockungen, die schillernde Erotik von Meerjungfrauen unmittelbar neben dem rätselhaft tentakeligem, schleimig-schuppigem Unbekannten auf dem Meeresgrund, das man lieber nicht aus seinem unruhigen Schlaf wecken will. Bis in die Nebenfiguren ist der Roman filigran durchkomponiert, greifen die Geschichten ineinander. (...) Magischer Realismus und beißende Satire reichen sich die mit Schwimmhäuten versehenen Hände."

CulturMag

Juni: Nach Vom Dorf  (2013) ist mein zweiter Lyrikband in der Booklet-Reihe von Carl-Walter Kottnik in Hamburg als Privatdruck erschienen: In der Petrischale wird es früher Tag. 23 neue Gedichte, dazu ein extra beigelegtes Booklet mit 32 Zeichnungen Auswuchs von Susanne Mewing.

In der Petrischale wird es früher Tag (2017)

26. Mai 2017: Karoline Pilcz in Buchkultur Nr. 172, Ausgabe Juni 2017, über Nixen fischen:

Gibt es noch die Meerjungfrauen, die auftauchen und untergehen und manchmal jemanden mit in die Tiefe nehmen? Die deutsche Autorin Silke Andrea Schuemmer beantwortet diese Frage in ihrem außergewöhnlichen und merkwürdigen Roman mit Ja. Wie selbstverständlich durchschwimmen Nixen diesen Text, der sich zwischen Realität und Märchen bewegt und in den fantastische Elemente mit Erzählungen, Geschichten und minutiöser Beschreibung verwoben sind. (...) Viele Geschichten werden hier erzählt, Geschichten rund um das Meer, Geschichten von Menschen, die den Weg der Protagonisten gekreuzt haben, Geschichten von Familien. Jeder erzählt hier, freiwillig oder dazu genötigt. (...) Etwas gewöhnungsbedürftig ist dieser Roman, er erschließt sich nicht sogleich und man schwankt anfangs zwischen Faszination und Abstoßung. Dann irgendwann wird man hineingezogen in den Sog der Erzählung wie in die Wellen des Meeres. Ein eigenwilliger, fantastisch-märchenhafter Roman um Auftauchen und Untergehen voller Fische, Quallen und klebriger Tentakel, die kaum Luft zum Atmen lassen.

Buchkultur 172, Juni 2017

Buchkultur 172, Juni 2017

12. April 2017: Günter Keil im Playboy, Heft Mai 2017, über Nixen fischen:

"Ein Roman wie ein gutes Fischbrötchen: nicht zu dick, delikat, maritim, zaubert ein Schmunzeln ins Gesicht. Im Mittelpunkt stehen die sympathische Studentin Ines und der skurrile Antiquitätenhändler Knut Seckig mit seinen Sex-Gespielinnen. Drumherum zappeln Fische, Quallen und Nixen. Äußerst anregend!"

Playboy, Mai 2017
Playboy, Mai 2017

23. März 2017: Auf der Leipziger Buchmesse las ich aus Nixen fischen, im Rahmen von "Gänsehaut", zusammen mit Litt Leweir. Es moderierte Claudia Gehrke.

Leipziger Buchmesse 2017: Claudia Gehrke und Silke Andrea Schuemmer

23. Februar 2017: Zusammen mit Marie Illner las ich in Bochum Lyrik. Es moderierte Monika Littau. Ort: Stadtbücherei Bochum, Zweigstelle Wattenscheid im Gertrudis-Center.

Lesung in Bochum, 23.2.2017

17. Februar 2017: Die ersten Exemplare von Nixen fischen sind eingetroffen!

Nixen fischen
Nixen fischen, 1. Exemplar

Januar 2017: Im Blog von DAS GEDICHT sind zwei Gedichte von mir zu lesen: 'Rauhnächte' und 'Keule'.

 

Das Gedicht Blog

12. November 2016: In Essen in der Zentralbibliothek wurden die Preise des postpoetry.NRW-Wettbewerbs der Gesellschaft für Literatur in Nordrhein-Westfalen e. V. verliehen.
Die Laudatio auf mein Gedicht schrieb Jury-Mitglied Axel Görlach, ich biete sie hier als PDF an.

Foto: © Martin Carsten Strohmeyer

Essen, 12.11.2016

mit Monika Littau

5. November 2016: Beim Kulturverein Glienicke hielt ich meinen Bildervortrag "Das große Fressen- über Essen, Lebensmittel, Genuss und Überdruss in der Kunst".

 

Osias Beert: Stilleben mit Austern (1610)

Oktober 2016: In Mein heimliches Auge Band 31 (Tübingen, Konkursbuchverlag 2016) erschienen fünf Amourellen.

Mein heimliches Auge 31

September 2016: Das Gedicht Nr. 20 aus dem Zyklus In der Petrischale wird es früher Tag ("Engel schweben im Labor deckenhell verweht ...") erhielt einen der fünf Preise des postpoetry.NRW-Wettbewerbs der Gesellschaft für Literatur in Nordrhein-Westfalen e. V.

 

postpoetry

postpoetry Preisverleihung

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